„Ein Einhorn für alle Fälle“ ist eine romantische Komödie aus der Feder von Caroline Brinkmann inder die Protagonistin Rabbit nach der Trennung von ihrem Ex-Freund Paul in eine WG zieht, mit dem Plan sich den gutaussehenden Mitbewohner zu angeln. Nur ist es anders als gedacht, ihr Mitbewohner ist ein molliger Computerexperte, der zudem noch eine Phobie vor Keimen hat und kaum sein Zimmer verlässt.
Doch um einigermaßen nicht vergessen zu werden und Paul wieder zubekommen, versucht sie so zutun, als wäre sie über ihn hinweg. Doch da hat sie nicht mit den Hulks gerechnet, einer Gruppe von Kerlen bei der sich Rabbit auch beworben hatte um in deren WG zu wohnen. Gemeinsam mit ihnen betrinkt sie sich, bis sie herumgewirbelt wird und sich im nachhinein auf die Hulks übergibt. Nachdem dies auf einem Video im Internet herum geht, ist Rabbit als das Honk-Girl. Neben unechten Freunden und nervigen Internetbekanntschaften scheint Rabbits Mitbewohner Dirk ihr einziger Freund zu sein, was anfangs für Rabbit schwer ist, aber zum Ende hin lernt Rabbit damit zu leben und umzugehen.

Also ich fand das Buch gut, an manchen stellen lustig. Manchmal tat mir Rabbit auch leid, aber meistens musste ich auflachen bei bestimmten Szenen. Aber gleichzeitig sehe ich in dem Buch die Botschaft, das man über eine Liebe hinwegkommt und auch gut ohne denjenigen leben kann. Vor allem ist mir Dirk um einiges sympatischer als dieser Paul mit seiner neuen Angi. Am liebsten hätte ich die beiden und Rabbits angebliche Freundin Sarah erwürgt. Aber ich hatte das Buch schnell durch. Es hat Humor und man kann sich gut mit ihr verstehen, auch wenn sie vielleicht nicht ganz alle Tassen im Schrank hat, ich meine wer gibt Spinnen Namen? Ich zumindest nicht, ich wäre eher wie Dirk und hätte die Spinne auch weggesaugt. 
Doch da mir das Buch so gefiel gebe ich 5 Sterne.

Preis: 2.99 €
ISBN: 978-3-95818-168-7
Verlag: Forever bei Ullstein
Autor: Caroline Brinkmann
Erscheinungsdatum: 06. März. 2016
Seiten: 200

*LESEPROBE*

 

 

 

 

 

Es ist aus. Aus und vorbei. Das teilt Freund Paul, jetzt Ex-Freund, Studentin Rabbit nach zwei Jahren Beziehung über Facebook mit. 48
Freunden gefällt das. Um diesen Schock zu verkraften und Paul eifersüchtig zu machen, zieht Rabbit in eine WG mit dem Computerexperten Dirk. Der neue Mitbewohner entpuppt sich jedoch als übergewichtiger Nerd, der echte Menschen ebenso sehr fürchtet wie Keime. Kurz gesagt, kein Mann, der Selfie-tauglich ist. Andere Pläne müssen her. Wozu gibt es Facebook, Twitter und YouTube? Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, den Exfreund auf sich aufmerksam zu machen, oder? Zur Not kann man immer noch Katzenbilder posten. Die liebt nun wirklich jeder! 

 

 

 

 

 

Das ich „Ein Einhorn für alle Fälle“ als Rezensionsexemplar bekommen habe, beeinflusst meine Meinung überhaupt nicht.